Additive Fertigung (3D-Druckverfahren), Laser-Sintern und industrieller 3D Druck – Vorteile und Funktionsprinzipien

Die additive Fertigung bezeichnet einen Prozess, bei dem auf der Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten durch das Ablagern von Material schichtweise ein Bauteil aufgebaut wird.

VORTEILE

Die additive Fertigung zeigt dort ihre Stärken, wo die konventionelle Fertigung an Grenzen stößt. Darüber hinaus gestattet die additive Fertigung höchst komplexe Strukturen, die gleichzeitig extrem leicht und stabil sein können. Sie gewährt ein hohes Maß an Designfreiheit, Funktionsoptimierung und -integration, das Herstellen kleiner Kosgrößen zu angemessenen Stückkosten und eine starke Individualisierung von Produkten sogar in der Serienfertigung.

FUNKTIONSPRINZIP

Zunächst wird eine dünne Schicht des Pulverwerkstoffs auf die Bauplattform aufgetragen. Ein starker Laserstrahl schmilzt das Pulver exakt an den Stellen auf, die die computergenerierten Bauteil-Konstruktionsdaten vorgeben. Danach senkt sich die Fertigungsplattform ab und es erfolgt ein weiterer Pulverauftrag. Der Werkstoff wird erneut aufgeschmolzen und verbindet sich an den definierten Stellen mit der darunterlegenden Schicht.

AUFLÖSUNG

SLS-Teile sind in einer Auflösung erhältlich: Mit einer Schichtdicke von 0,10 mm bei einer minimalen Merkmalgröße von 1 mm bei den meisten Werkstoffen.

TOLERANZEN

Die Toleranzen bei gut konzipierten Teilen betragen ±0,25 mm bzw. 0,0015 mm/mm, je nachdem, was größer ist.